Alle Beiträge zur Konsultation „Jung und wählerisch!? Jugendbeteiligung an Wahlen“ ansehen

Schlagwort „Parteien“

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1. Wie können mehr junge Menschen dazu motiviert werden wählen zu gehen?

  • Politiker/Parteien sollten eine kurze und klar verständliche Antwort dafür haben, wofür sie stehen. Diese Antwort sollte sich nicht alle paar Wochen ändern. Parteien sollten transparente Formen der E-Partizipation für ihre Meinungsbildung und mehr direkte Demokratie zulassen.
    Ein Beispiel für direkte Demokratie ist z.B. der digitale Abgeordnete (www.digitaleabgeordnete.de)
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  • Kurzweilige Veranstaltungen, in denen Jugendliche erst über Themen aktueller Politik diskutieren können und in denen sie dann darüber informiert werden, wie die verschiedenen Parteien über diese Themen denken, helfen ihnen, eine Wahl zu treffen.
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  • PolitikerInnen und Parteien müssen von sich aus auf junge Menschen und Jugendorganisationen zugehen und sich ernsthaft für deren Belange interessieren. Veranstaltungsformen und eingesetzt Medien müssen auf Jugendliche zugeschnitten sein.
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  • PolitikerInnen und Parteien müssten vor Wahlen deutlich sagen, was sie für junge Menschen machen wollen. Nach der Wahl sollten sie die weitere Umsetzung dieser Ziele öffentlich dokumentieren.
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  • Klar definierte politische Ziele, deutlich abgrenzbare Parteiprogramme und vor allem: konstantes Einhalten einer politischen Richtung einer Partei
    Wählen hat nur einen Sinn, wenn auch die Stimme Gewicht hat. Solang enach der Wahl doch alle Ankündigungen modifiziert oder gar aufgegeben werden nu rum doch eine mehrheitsfähige Koalition na die Macht zu bringen, ist eine Stimme praktisch wertlos.
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  • Die Aufklärungsarbeit im Bezug auf die Wahlen, die Parteien und deren Wahlprogramme viel zu kurz kommt. Sich völlig auf sich selbst gestellt durch diesen politischen Dschungel zu schlagen ist keine leichte Aufgabe. Übersichtliche und leicht verständliche Informationen könnten hier hilfreich sein!
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  • Mich würde motivieren, wählen zu gehen, wenn sich Parteien bemühen würden, in ihren Wahlprogrammen Forderungen von Kindern und Jugendlichen aufzunehmen und dies in direktem Kontakt mit jungen Menschen im Vorfeld auszuhandeln.
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  • Mich würde motivieren, wenn ich im Vorfeld der Wahlen gut über die jeweiligen Parteien und deren Programme informiert wäre, und zwar in einer verständlichen und transparenten Art und Weise, die auch Kinder und Jugendliche verstehen.
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  • Da PolitikerInnen ja nicht immer selber zu allen Veranstaltungen gehen können, könnten ihre VertreterInnen zu Jugendlichen und an ihre Orte gehen. Schulen könnten im Rahmen des Unterrichts auf die kommenden Wahlen hinweisen und sich mit KandidatInnen befassen. Parteien sollten besser darstellen, was
    ihre Entscheidungen für BürgerInnen im Kleinen bedeuten.
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2. Ab welchem Alter sollten junge Menschen an Wahlen teilnehmen dürfen?

  • In unseren Diskussionen hatten wir keine einheitliche Position zum Thema Wahlalter. gemeinsam ist uns aber die Auffasung die Absenkundg des Wahlalters nicht zu "benutzen" für mehr Stimmen für bestimmte Parteien, sondern ein Ernstnehmen der Interessen und Anliegen der Jugendlichen selbs
    Wir = das ist der Vorstand des Kreisjugendringes Mayen-Koblenz.Wir haben in mehreren Sitzungen des Vorstandes eine Diskussion zur Absenkung des Wahlalters geführt und arbeiten gerade an einem Pro und Contra Papier, das wir unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen wollen für derern Diskussionen. Wir merkem es gibt vieles was dafür spricht, aber auch einiges was dagegen spricht.
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  • Vorbereitung auf die Wahlen unbedingt durch pol. Bildung siehe U 18 Wahlen, die durch speziele Methodenvielfalt alle jungen menschen ansprechen könnten, wenn wir Erwachsenen nicht immer Argumente vorschieben würden. Oder haben Sie schon Parteien mit Kindern geründet, um anschließend über Politik ins
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  • Das Interesse an Wahlen steigt durch eine Senkung des Alters vermutlich nicht. Andererseits lernen junge Menschen in der Schule über Parteien und Politik mit einer anderen Motivation, wenn sie dann auch wählen dürfen.
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  • Das Wahlalter sollte auf 14 Jahre gesenkt werden. Vor allem auch, um das Interesse von PolitikerInneN an Jugendlichen zu stärken. Wenn Jugendliche wählen dürften, müssten die Parteien auch diese Zielgruppe spezifisch ansprechen.
    Die Bevölkerung wird immer älter – und das schlägt sich auch in der Politik nieder: Der demografische Wandel führt dazu, dass die Stimmen der jungen Generation im Verhältnis zu den Stimmen der älteren Generation immer weniger Gewicht haben. Damit geraten die spezifischen Interessen und Forderungen junger Menschen im Setting politischer Entscheidungen immer mehr in die zweite Reihe. „Die Zukunft muss aber insbesondere von denen gestaltet werden, die von der Zukunft am längsten abhängen”.
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  • Eine Senkung des Wahlalters würde nur helfen, wenn auch in Schulen und durch Parteien jugendgerecht informiert werden würde.
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  • Voraussetzung für eine Senkung des Wahlalter ist, dass es eine gute Vorbereitung in den Schulen, Jugendgruppen usw. gibt. Informationen müssen für Jugendliche gut verständlich sein. Auch Parteien und Politiker sollten ihre Informationen für Jugendliche anpassen.
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3. Wie könnte eine breitere Debatte über das Wahlalter angestoßen werden?

  • Mit einer Europaweit angelegten Kampagne, bei der alle Schulen, Verbände, Parteien etc. zu einer Stellungnahme aufgerufen werden.
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4. Wie können Jugendliche, die nicht in Vereinen, Verbänden, Parteien etc. aktiv sind, stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen werden?

  • Eine wichtige Funktion haben außerdem die Jugendgruppen der Parteien. Diese sind unbedingt notwendig, und es muss bei den jungen Menschen Werbung für diese Gruppen gemacht werden.
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  • Wir wünschen uns mehr Veranstaltungen in der Schule, bei denen aktuelle politische Themen Inhalt sind. Wünschenswert wäre, dass PolitikerInnen direkt an die Schule gehen und sich bzw. ihre Partei vorstellen und mit Jugendlichen ins Gespräch kommen.
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  • Die Parteien sollten sich mehr um die politische Bildung der Jugendlichen kümmern und sich ihrer Anliegen annehmen.
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  • Wählen ist nicht alles. Es muss vermittelt werden, dass man sich auch zwischen den Wahlen einbringen kann und soll, z.B. über Vereine, Parteien oder Bürgerinitiativen.
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