Alle Beiträge zur Konsultation „Jung und wählerisch!? Jugendbeteiligung an Wahlen“ ansehen
Schlagwort „Information“
Neugierig, was andere auf die Fragen geantwortet haben? In diesem Bereich könnt Ihr Euch die Beiträge der anderen Konsultationsteilnehmerinnen und -teilnehmer anschauen. Um die Beiträge zu anderen Schlagwörtern anzuschauen, klickt Euch bitte rechts durch die Schlagwortliste.
1. Wie können mehr junge Menschen dazu motiviert werden wählen zu gehen?
- Unabdingbar für politische Beteiligung ist für Jugendliche mehr, bessere und aktuellere politische Bildung, gerade in der Schule. Von der Politik erwarten sie mehr, verständlichere, auch jugendgerechte Informationen sowie Interesse an den Anliegen der Menschen nicht nur vor den Wahlen.
0 |
- Frühzeitiges Lernen von demokratischen Strukturen und Möglichkeiten der eigenen Einmischung in Politik und Verwaltung, durch z.B. U 18 Wahlen und den Kontakt zu Politiker_innen von Kind an. Bessere Informationen in der Schule (Politik als Schulfach) nicht erst in Sek II sondern ab spätestens 6. Klas
0 |
- Kommunal- und Landtagspolitik sind kein Thema in bundesweiten Medien. Darum ist in diesen beiden Bereichen die Information besonders wichtig. Bei der Europapolitik ist in vielen Bereichen nicht bekannt, was diskutiert wird bzw. was die verschiedenen Parteien vertreten.
1 |
- Kurzweilige Veranstaltungen, in denen Jugendliche erst über Themen aktueller Politik diskutieren können und in denen sie dann darüber informiert werden, wie die verschiedenen Parteien über diese Themen denken, helfen ihnen, eine Wahl zu treffen.
1 |
- Den Wahlakt jugendfreundlich gestalten!
Wie wäre es mit speziellen Jugendwahllokals mit speziellen Informationen für Jugendliche? Wie wäre es, wenn Parteien auf ihren Wahlplakten speziell auf Jugendliche eingehen würden? Wie wäre es, wenn alle 18- bis 20-Jährigen einer Gemeinde zu einem speziellen Info-Abend eine Woche vor der Wahl eingeladen würden? Wer nicht auf die Jugendlichen zugeht, erreicht nur die ganz wenigen, die auch ohne Werbung ohnehin schon politisch interessiert sind. 0 |
- Die Aufklärungsarbeit im Bezug auf die Wahlen, die Parteien und deren Wahlprogramme viel zu kurz kommt. Sich völlig auf sich selbst gestellt durch diesen politischen Dschungel zu schlagen ist keine leichte Aufgabe. Übersichtliche und leicht verständliche Informationen könnten hier hilfreich sein!
0 |
- Sehr gut und jugendgerecht informieren. Einem das Gefühl geben, kompetent zu sein.
0 |
- Eine Meinung zu haben, zu wissen, dass man gut informiert ist und das richtige wählt.
0 |
- Mich würde motivieren, wenn ich im Vorfeld der Wahlen gut über die jeweiligen Parteien und deren Programme informiert wäre, und zwar in einer verständlichen und transparenten Art und Weise, die auch Kinder und Jugendliche verstehen.
0 |
2. Ab welchem Alter sollten junge Menschen an Wahlen teilnehmen dürfen?
- Viele Jugendliche, die wir kennen und die unter 18 Jahre sind, wollen nicht wählen. Sie bemängeln fehlende Informationen über Themen und Abläufe sowie über die Alternativen, die es gibt. Sie wünschen sich mehr Informationen und Gespräche. Vielen Erwachsenen geht es ähnlich.
1 |
- Die Absenkung des Wahlalters hilft nicht das Interesse an Politik zu erhöhen. Hilfreich sind Informationen, Diskussion, Ernstnehmen der Gesprächspartner und das Einhalten von Versprechen.
1 |
- Vorbereitung durch Information.
Auf kommunaler Ebene könnten beispielsweise Informationsveranstaltungen der Parteien direkt für Jugendliche ausgerichtet werden.
Natürlich muss es dabei eine Kooperation mit den Schulen geben, denn der einzige gemeinsame Nenner den Jugendliche im schulplichtigen Alter nunmal haben ist die Schule.
Sie ist der einzige Ort, an dem sich alle Jugendlichen versammeln. Dementsprechend kann hier die breiteste MAsse an jungen Menschen angesprochen werden.
Natürlich darf hier keine einseitige Werbung der Parteien stattfinden.
Gibt es auf kommmunaler Ebene so etwas wie eine/n Jugendpolitikbeauftregte/n? Seine Aufgabe könnte es sein, die Schüler über bevorstehende Wahlen aufzuklären. 0 |
- Die erste Vorbereitung muss sein, dass junge Menschen geschult werden, wie sie sich mit einigermaßen verlässlichlichen Informationen versorgen.
0 |
3. Wie könnte eine breitere Debatte über das Wahlalter angestoßen werden?
- Hilfreich wäre die Erstellung einer Pro- und Contra Liste (was spricht für die Absenkung des Wahlalters, was spricht dagegen) Der Kreisjugendring Mayen-Koblenz erstellt zurzeit eine solche.
1 |
- Aufmerksam gemacht werden kann auf das Thema in dem darüber jeder informiert wird (persönliches Anschreiben wie mit den Wahlunterlagen oder öffentliche Bekanntmachung), in den Medien, Schulen, Jugendorganisationem, im Parlament darüber redet, Experten befragt, es überall zum Thema macht
0 |
- Diese Umfrage ist ein guter Anfang. Auswertungen der Wahl in Bremen und anderen Vorreitern sollte die Angst vor extremen Auswirkungen nehmen.
0 |
- Beispiele und Studien, die zeigen, dass Jugendliche unter 18 Jahren in der Lage sind zu wählen und dies das Interesse an Politik erhöht, müssen stärker bekannt gemacht werden.
0 |
4. Wie können Jugendliche, die nicht in Vereinen, Verbänden, Parteien etc. aktiv sind, stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen werden?
- Wir halten es für wichtig auf die bestehenden Möglichkeiten der Beteiligung hinzuweisen und gezielt darüber zu informieren, dies zu nutzen bevor ich neue "erfinde" Oft herrscht Unkenntnis (bei den Jugendlichen und den Verantwortlichen) über das was es gibt und wie es funktioniert.
1 |
- Informationen aus der Politik müssen gerade für Jugendliche interessant und ansprechend gestaltet werden, das derzeitige Image der Politik ist einigen Jugendlichen zu langweilig.
0 |
- Schule spielt eine Rolle in der Vermittlung für Angebote bzw. allein in der Information über die Möglichkeiten, die es gibt.
Viele Jugendliche sind schon deshalb nirgends aktiv, weil sie keinen Zugang dazu haben. Ohne Wissen, was man tun könnte, ist der Einstieg sehr schwierig 0 |
↑ Nach oben