Infos zum Thema „Verbesserung des Jugendaustauschs mit Nachbarländern der EU“

Neben dem Jugendaustausch innerhalb der EU-Mitgliedstaaten unterstützt die Europäische Union auch den Jugendaustausch zwischen EU-Mitgliedsländern und Ländern, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind. In Deutschland fördern der Bund, die Bundesländer und Kommunen sowie verschiedene Stiftungen seit Jahrzehnten den Jugendaustausch weltweit.

Zu ihren unmittelbaren Nachbarländern und -regionen unterhält die EU besonders intensive Beziehungen. Das Ziel ist es, die Entstehung neuer Trennlinien zwischen den EU-Mitgliedsländer und ihren Nachbarn zu verhindern und stattdessen Wohlstand, Stabilität und Sicherheit aller Beteiligten zu fördern.

Wichtige Ziele der Zusammenarbeit mit den EU-Nachbarländern im Jugendbereich:

  • dauerhaften Frieden durch Dialog, Toleranz und Solidarität unter Jugendlichen fördern;
  • bei Jugendlichen und Fachkräften der Jugendarbeit, die an Austauschen und Begegnungen teilnehmen, das Verständnis für die eigene Situation und Kultur fördern (interkulturelles Lernen);
  • langfristige und stabile Partnerschaften aufbauen;
  • den Austausch von Expertise und Know-how in der Jugendarbeit unterstützen;
  • die Entwicklung des freiwilligen Engagements und der Zivilgesellschaft fördern.

Die Konsultation bezieht sich konkret auf die unten genannten EU-Nachbarländer/-regionen. Die polnische EU-Ratspräsidentschaft hat darum gebeten, dabei einen besonderen Fokus auf Osteuropa und die Kaukasusregion zu legen. Diese Bitte kann, muss aber nicht zwingend berücksichtigt werden.

Landkarte der EU-Nachbarländer

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